Mona Naderer

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22.01.18 Die drei wichtigsten Dinge beim Entgiften

In nahezu jedem Menschen stecken heutzutage Pestizide, Gifte und Chemikalien aus Nahrungsmittel-Zusätzen, Medikamenten oder Kosmetika. Quecksilber und andere Metalle aus Amalgamfüllungen sind oft Ursachen von Stoffwechsel-Problemen, chronischen Kopfschmerzen, Müdigkeit oder einer Infektanfälligkeit.

1. Wasser trinken

Der menschliche Körper besteht zu drei Viertel aus Wasser. Wir benötigen Wasser für fast alle Aktivitäten, die im Körper vor sich gehen, etwa zum Transport der Nährstoffe oder für die Beseitigung von Abfallstoffen.
Normalerweise befindet sich mehr Wasser innerhalb der Zelle als außerhalb. Ist der Körper dehydriert, wird die gesamte Zellaktivität erheblich reduziert – ganz gleich, ob es sich um Haut-, Magen-, Leber-, Nieren-, Herz- oder Gehirnzellen handelt. Bei einer zellulären Dehydratation können die Abfallstoffe grundsätzlich nicht mehr richtig entsorgt werden. Das führt zu unterschiedlichen Symptomen, die denen einer Krankheit ähneln, jedoch lediglich Indikatoren eines gestörten Wasserhaushalts sind.
Als Faustregel für den Wasserbedarf des Körpers gelten 30 ml je kg Körpergewicht – bei 70 kg sind das gut 2 Liter pro Tag.

2. Nährstoffe auffüllen

Für die Entgiftungsleistungen vor allem der Leber braucht der Körper bestimmte Vitamine, Antioxidanzien und Mineralstoffe. Wenn diese nicht ausreichend zur Verfügung stehen, werden Schadstoffe vermehrt im Körper abgelagert – mit negativen Folgen für die Gesundheit. Besonders wichtig sind die Vitamine A, B, C und E, sowie Zink, Selen, Calcium und Eisen. Eine wunderbare Quelle für Mineralstoffe, die zugleich auch Giftstoffe bindet, ist Zeolith (vermahlene Mineralerde). Auch die Grünalgen Spirulina und Chlorella sind einerseits wahre Nährstoffwunder – sie werden auch als Superfoods bezeichnet! – und unterstützen den Organismus andererseits bei der Ausleitung.

3. Amalgam-Füllungen ersetzen

Die bedeutsamste Quelle für Belastungen mit Quecksilber und anderen Schwermetallen sind nach wie vor Amalgam-Füllungen. Durch Kaugummi-Kauen oder heiße Getränke werden diese Giftstoffe aus den Füllungen freigesetzt und bewirken dann im Organismus Symptome wie Gelenkschmerzen, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerz oder depressive Verstimmungen. Die Sanierung von Amalgam-Füllungen ist daher die wichtigste Maßnahme zur Entlastung des Körpers von Schwermetallen. Dabei ist der Allgemeinzustand zu beachten, denn beim Ausbohren werden kurzfristig große Mengen Quecksilber freigesetzt, die für den Körper eine zusätzliche Belastung darstellen. Bei chronischen Krankheiten oder geschwächtem Immunsystem ist eine entsprechend lange Vorbehandlung daher essenziell!