Mona Naderer

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26.09.17 Resilienz – 5 Dinge, die Stehaufmenschen anders machen

Es gibt sie tatsächlich – Menschen, die auch die schwersten Schicksalsschläge scheinbar unbeschadet überstehen und trotz widriger Umstände fröhlich und lebenslustig sind. Was ist deren Geheimnis – und können wir das auch?
Die gute Nachricht: Ja, wir können das auch! Die Eigenschaft, die diese Stehaufmenschen auszeichnet, nennen Psychologen Resilienz. Wir könnten auch seelische Widerstandsfähigkeit oder Gelassenheit dazu sagen, und: wir können unsere Resilienz ein Leben lang trainieren und stärken! Die wesentlichen Punkte dabei sind:
1. Optimismus
Stehaufmenschen lassen die Kirche im Dorf, wenn ihnen etwas nicht gelingt. Sie sagen sich: „Diesmal hat’s nicht funktioniert, das nächste Mal wird’s besser gehen!“ Optimistisch zu sein bedeutet also nicht, keine Probleme zu haben oder Probleme zu leugnen. Es bedeutet vielmehr, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken und von zwei Dingen überzeugt zu sein: dass ich selbst mein Leben gestalten kann, und dass ich fähig bin, meine Aufgaben zu bewältigen.
2. Sinnorientierung
Stehaufmenschen haben Ideen und Ideale. Sie lassen sich von Werten leiten, die ihnen wichtig sind, und wissen, wo sie hin wollen. Sie setzen sich Ziele, die sie ihrer Vision jeden Tag ein Stückchen näher bringen.
3. Selbstwirksamkeit
Stehaufmenschen glauben an sich selbst und an ihre Fähigkeiten. Sie wissen, welche Herausforderungen sie in ihrem Leben schon gemeistert haben, und sind sich ihrer Stärken bewusst, die ihnen dabei geholfen haben.
4. Soziale Bindungen
Stehaufmenschen pflegen ihr soziales Netz und wissen, welche Menschen ihnen gut tun. Sie sind empathisch, das heißt, sie können sich in andere Menschen hineindenken und -fühlen. Das ist ihnen deshalb möglich, weil sie mit sich selbst im Reinen sind und gut für sich selbst sorgen.
5. Selbstfürsorge
Stehaufmenschen kennen ihre Bedürfnisse und handeln danach. Sie wissen, wer und was ihnen gut tut, und sie schaffen in ihrem Alltag ausreichend Platz für Genuss und Wohlbefinden. Achtsamkeits- oder Dankbarkeitsübungen, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind dabei hilfreich.