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Was hat Resilienz mit Ernährung zu tun?

Wenn der Maileingangs-Ordner überquillt, drei KollegInnen dringend auf Rückruf warten, die Kinder nur noch maulend in die Schule gehen, und die Wohnung schon längst wieder gründlich gesäubert werden sollte – dann ist jene Eigenschaft gefragt, um die wir die Stehaufmenschen in unserer Umgebung beneiden: Resilienz! Die Widerstandskraft der Seele oder schlicht Gelassenheit hilft uns, herausfordernde Situationen bestmöglich zu bewältigen. Je mehr innere Stärke wir haben, desto weniger gehen uns schwierige Phasen an die Substanz und damit an die Gesundheit.

Das Leben fordert uns manchmal mehr, als uns lieb ist. Gerade dann ist das Bewusstsein wichtig, dass wir selbst beeinflussen können, wie wir solche Situationen erleben. Mehrere Faktoren tragen dazu bei, innere Stärke langfristig zu pflegen und aufzubauen (ausführlicher beschreibe ich das in meinem Blogartikel „Was Stehaufmenschen anders machen“).

  • Lebenssinn und Werteorientierung,
  • ein unterstützendes soziales Netz,
  • eine optimistische Grundhaltung, und
  • gut für sich selbst zu sorgen.

In der Selbstfürsorge ist wesentlich, wie und womit wir uns nähren, geistig, emotional und körperlich. Welche Informationen (aus Medien und Gesprächen) lasse ich in mein Bewusstsein? Mit welchen Menschen verbringe ich meine Freizeit – fühle ich mich nach diesen Begegnungen gestärkt oder geschwächt? Welche Nahrungsmittel und welche Bewegung gebe ich meinem Körper? 

In der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, wird Lebenskraft (das „Qi“) aus Ernährung und (sanfter) Bewegung aufgebaut. Je besser wir uns damit versorgen, desto weniger verbrauchen wir von unserer vorgeburtlichen Essenz, und umso länger leben wir gesund und kraftvoll. Ernährung trägt also wesentlich dazu bei, wie gesund wir sind und bleiben. Das ist auch mit der „westlichen“ Betrachtungsweise nachvollziehbar, denn aus den Molekülen unserer Nahrungsmittel werden unsere Körperzellen aufgebaut.

Wenn wir sehr stark verarbeitete und veränderte Dinge essen, die z.B. Transfette enthalten, dann werden diese veränderten Moleküle in unsere Körperzellen eingebaut. Im Lauf der Zeit werden die Zellen dadurch steifer und unbeweglicher, und das Ein- und Ausschleusen von Nährstoffen und Abfallprodukten wird schwieriger. Das kann ein kleinerer oder größerer Mosaikstein sein in der Entstehung von chronischen Krankheiten wie Diabetes, Rheuma, Alzheimer oder Reizdarm. Transfette sind übrigens in vielen Fertiggerichten wie Pizza, Croissants oder Pommes frites enthalten.

Die Zauberformel der TCM-Ernährung lautet „Die Mitte stärken“. Bei dieser Formulierung taucht vor meinem inneren Auge immer das Bild einer wunderbar in sich selbst ruhenden Buddhafigur auf. Die Selbstverständlichkeit, mit der asiatische Medizinsysteme Körper und Seele als Einheit behandeln, schätze ich seit vielen Jahren. Für die körperliche Gesundheit ist da Meditation wichtig, und für eine ruhigen Geist die passende Ernährung. Immer mehr Studien bestätigen diese Zusammenhänge auch mit „klassisch-westlichen“ Methoden.

Wir stärken unsere Mitte energetisch, wenn wir

  • regelmäßig essen
  • nicht zu viel und nicht zu spät ess
  • mindestens 2mal täglich etwas Gekochtes essen (der berühmte warme Getreidebrei zum Frühstück!)
  • auf Mikrowelle und so weit wie möglich auf Tiefkühlkost verzichten
  • regional und saisonal essen.

Eine ausführliche allgemeine Beschreibung, was das heißt, findest du in meiner Broschüre „Gesundheit geht durch den Magen“. Was das für dich ganz persönlich bedeutet und wie du das in deinem Alltag umsetzen kannst, finden wir gemeinsam bei einem Beratungstermin heraus!