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Warum Zebras keine Migräne kriegen

Zugegeben, dieser Titel ist mir nicht selbst eingefallen, der stammt von Robert Sapolsky, und der Untertitel seines Buches lautet „Wie Stress den Menschen krank macht.“

Zusammenfassend könnte die Antwort lauten: „Indem die Regulationsfähigkeit des Organismus geschwächt wird“. Anders ausgedrückt: das Wechselspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus – diese beiden Nerven sind wie Gaspedal und Bremse in unserem Nervensystem – gerät aus der Balance. Gas geben können ist wichtig, aber wenn nach der Stressreaktion keine Entspannungsreaktion stattfindet, werden wir früher oder später krank.

Was uns Menschen in der Evolution das Überleben gesichert hat, war unter anderem die automatische Stressreaktion des Körpers: als unsere Vorfahren abends gemütlich rund ums Lagerfeuer saßen, und im umgebenden Wald war plötzlich ein Rascheln zu hören, da war es von Vorteil, wenn dieses Rascheln (das ja vielleicht ein Säbelzahntiger verursacht hat) tatsächlich gehört wurde, und der Blutdruck dann rasch anstieg, so dass sie schnell aufspringen und wegrennen konnten. Zucker als schnell verfügbare Energiequelle wurde aus der Leber mobilisiert, und die Verdauungstätigkeit wurde gedrosselt, denn Mittagessen verdauen ist nicht wichtig, wenn ich demnächst als Abendessen verspeist werde!

Wenn wir uns diese automatischen körperlichen Reaktionen auf Stress als Dauerzustand vorstellen, dann sind Wege in manche „moderne“ Krankheiten erkennbar: ADHS, Bluthochdruck, Diabetes, Reizdarm.

Was hilft uns, damit es nicht so weit kommt? Das Beispiel der Zebras

Zebras kriegen keine Migräne und auch keine Magengeschwüre, weil sie einen ganz entscheidenden, für die Gesundheit essenziellen Faktor in ihrem Leben haben: Entspannung!
 Wenn die Gefahr, der existenzielle Stress, vor einem hungrigen Löwen fliehen zu müssen, vorbei ist, lassen Zebras ihre Anspannung mit einem Zittern aus dem Körper abfließen und wenden sich dann wieder völlig entspannt dem nächsten Grasbüschel zu. Diese Entspannungsreaktion ist in unserer Natur angelegt, und in praktisch jeder Kultur auf der Welt gibt es Rituale zu deren Auslösung, beispielsweise Meditation.

Die Balance zwischen Anspannung und Entspannung – wir könnten auch „Work-Life-Balance“ dazu sagen – ist in der aktuellen Arbeitswelt zunehmend in Richtung „Anspannung/Aktivität“ verschoben. Wachsende Informationsflut und ständige Unterbrechungen (z.B. durch eine neue WhatsApp-Nachricht) erzeugen in uns ein latentes Gefühl von Getrieben-Sein. Ein Gehirn, das jeden Tag Aufmerksamkeit für 30 Telefonate, 50 E-Mails und ebenso viele private Nachrichten aufbringt, kann auch in Ruhe nicht mehr zur Ruhe kommen.

Angesichts von unglaublich vielen unglaublich interessanten Angeboten für alle Lebensbereiche braucht es bewusste Entscheidungen, womit ich meine Zeit verbringe. Wenn dir diese Entscheidungen Schwierigkeiten bereiten, bist du bei mir gut aufgehoben, denn auch meine Tage haben sehr oft viel zu wenige Stunden für all das, was ich gern tun würde! ;-) Mach dir gleich einen Termin für ein Beratungsgespräch aus, und wir finden heraus, wie du ein bisschen mehr Zebra-Qualität in dein Leben bringst!

Zur Einstimmung hier noch die Geschichte von den Steinen im Glas:

Ein Philosophieprofessor eröffnete seine Vorlesung mit folgenden Worten: “Es geht heute um das Thema “Zeitmanagement” und wir werden dazu ein Experiment machen”. Er nahm ein Goldfischglas, stellte es auf den Tisch und füllte es mit einigen großen Steinen, bis kein weiterer mehr hineinpasste. Nun blickte er in die Runde und fragte: “Ist das Glas voll?” Die Studenten antworteten im Chor: “Ja!” Der Professor nahm eine Schachtel, öffnete sie und kippte vorsichtig Kieselsteine in das Glas und schüttelte es dabei leicht. Der Kies füllte die Zwischenräume zwischen den großen Steinen. Dann blickte er wieder in die Runde und fragte erneut: “Ist dieses Glas voll?”. Dieses Mal durchschauten die Studenten sein Spielchen. Einer davon antwortete: “Sehr wahrscheinlich nicht!” “Gut”, antwortete der Professor. Nun nahm er einen Beutel, öffnete ihn und begann behutsam, Sand in das Glas zu schütten. Der Sand füllte die Löcher zwischen den Steinen und dem Kies. Er blickte dann auf seine Gruppe und fragte: “Welche Erkenntnis lässt sich mit diesem Experiment demonstrieren?” Ein Student, nachdem er über das Thema des Kurses nachgedacht hatte, antwortete: “Das beweist, dass auch wenn man glaubt, die Agenda sei vollständig voll, man dennoch immer neue Termine hinzufügen kann, wenn man wirklich will”. “Nein”, antwortete der Professor, “genau das bedeutet es nicht. Die Erkenntnis, die wir aus diesem Experiment gewinnen können, ist die folgende”:
Wenn man nicht zuallererst die großen Steine in das Glas legt, finden sie später keinen Platz mehr!


Text


Warum Zebras keine Migräne kriegen 

Zugegeben, dieser Titel ist mir nicht selbst eingefallen, der stammt von Robert Sapolsky, und der Untertitel seines Buches lautet „Wie Stress den Menschen krank macht.“ 
Zusammenfassend könnte die Antwort lauten: „Indem die Regulationsfähigkeit des Organismus geschwächt wird“. Anders ausgedrückt: das Wechselspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus – diese beiden Nerven sind wie Gaspedal und Bremse in unserem autonomen Nervensystem – gerät aus der Balance. Gas geben können ist wichtig, aber wenn nach der Stressreaktion keine Entspannungsreaktion stattfindet, werden wir früher oder später krank. 
Was uns Menschen in der Evolution das Überleben gesichert hat, war unter anderem die automatische Stressreaktion des Körpers: als unsere Vorfahren abends gemütlich rund ums Lagerfeuer saßen, und im umgebenden Wald war plötzlich ein Rascheln zu hören, da war es von Vorteil, wenn dieses Rascheln (das ja vielleicht ein Säbelzahntiger verursacht hat) tatsächlich gehört wurde, und der Blutdruck dann rasch anstieg, so dass sie schnell aufspringen und wegrennen konnten. Zucker als schnell verfügbare Energiequelle wurde aus der Leber mobilisiert, und die Verdauungstätigkeit wurde gedrosselt, denn Mittagessen verdauen ist nicht wichtig, wenn ich demnächst als Abendessen verspeist werde! 
Wenn wir uns diese automatischen körperlichen Reaktionen auf Stress als Dauerzustand vorstellen, dann sind Wege in manche „moderne“ Krankheiten erkennbar: ADHS, Bluthochdruck, Diabetes, Reizdarm. 
Was hilft uns, damit es nicht so weit kommt? Das Beispiel der Zebras 
Zebras kriegen keine Migräne und auch keine Magengeschwüre, weil sie einen ganz entscheidenden, für die Gesundheit essenziellen Faktor in ihrem Leben haben: Entspannung! 
Wenn die Gefahr, der existenzielle Stress, vor einem hungrigen Löwen fliehen zu müssen, vorbei ist, lassen Zebras ihre Anspannung mit einem Zittern aus dem Körper abfließen und wenden sich dann wieder völlig entspannt dem nächsten Grasbüschel zu. Diese Entspannungsreaktion ist in unserer Natur angelegt, und in praktisch jeder Kultur auf der Welt gibt es Rituale zu deren Auslösung, beispielsweise Meditation. 
Die Balance zwischen Anspannung und Entspannung – wir könnten auch „Work-Life-Balance“ dazu sagen – ist in der aktuellen Arbeitswelt zunehmend in Richtung „Anspannung/Aktivität“ verschoben. Wachsende Informationsflut und ständige Unterbrechungen (z.B. durch eine neue WhatsApp-Nachricht) erzeugen in uns ein latentes Gefühl von Getrieben-Sein. Ein Gehirn, das jeden Tag Aufmerksamkeit für 30 Telefonate, 50 E-Mails und ebenso viele private Nachrichten aufbringt, kann auch in Ruhe nicht mehr zur Ruhe kommen. 
Angesichts von unglaublich vielen unglaublich interessanten Angeboten für alle Lebensbereiche braucht es bewusste Entscheidungen, womit ich meine Zeit verbringe. Wenn dir diese Entscheidungen Schwierigkeiten bereiten, bist du bei mir gut aufgehoben, denn auch meine Tage haben sehr oft viel zu wenige Stunden für all das, was ich gern tun würde! ;-) 
Mach dir gleich einen Termin für ein Beratungsgespräch aus, und wir finden heraus, wie du ein bisschen mehr Zebra-Qualität in dein Leben bringst! 
Zur Einstimmung hier noch die Geschichte von den Steinen im Glas: 

Ein Philosophieprofessor eröffnete seine Vorlesung mit folgenden Worten: “Es geht heute um das Thema “Zeitmanagement” und wir werden dazu ein Experiment machen”. Er nahm ein Goldfischglas, stellte es auf den Tisch und füllte es mit einigen großen Steinen, bis kein weiterer mehr hineinpasste. Nun blickte er in die Runde und fragte: “Ist das Glas voll?” Die Studenten antworteten im Chor: “Ja!” 
Der Professor nahm eine Schachtel, öffnete sie und kippte vorsichtig Kieselsteine in das Glas und schüttelte es dabei leicht. Der Kies füllte die Zwischenräume zwischen den großen Steinen. Dann blickte er wieder in die Runde und fragte erneut: “Ist dieses Glas voll?”. 
Dieses Mal durchschauten die Studenten sein Spielchen. Einer davon antwortete: “Sehr wahrscheinlich nicht!” “Gut”, antwortete der Professor. Nun nahm er einen Beutel, öffnete ihn und begann behutsam, Sand in das Glas zu schütten. Der Sand füllte die Löcher zwischen den Steinen und dem Kies. Er blickte dann auf seine Gruppe und fragte: “Welche Erkenntnis lässt sich mit diesem Experiment demonstrieren?” 
Ein Student, nachdem er über das Thema des Kurses nachgedacht hatte, antwortete: “Das beweist, dass auch wenn man glaubt, die Agenda sei vollständig voll, man dennoch immer neue Termine hinzufügen kann, wenn man wirklich will”. 
“Nein”, antwortete der Professor, “genau das bedeutet es nicht. Die Erkenntnis, die wir aus diesem Experiment gewinnen können, ist die folgende”: 
Wenn man nicht zuallererst die großen Steine in das Glas legt, finden sie später keinen Platz mehr! 



Warum Zebras keine Migräne kriegen 

Zugegeben, dieser Titel ist mir nicht selbst eingefallen, der stammt von Robert Sapolsky, und der Untertitel seines Buches lautet „Wie Stress den Menschen krank macht.“
Zusammenfassend könnte die Antwort lauten: „Indem die Regulationsfähigkeit des Organismus geschwächt wird“. Anders ausgedrückt: das Wechselspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus – diese beiden Nerven sind wie Gaspedal und Bremse in unserem autonomen Nervensystem – gerät aus der Balance. Gas geben können ist wichtig, aber wenn nach der Stressreaktion keine Entspannungsreaktion stattfindet, werden wir früher oder später krank.
Was uns Menschen in der Evolution das Überleben gesichert hat, war unter anderem die automatische Stressreaktion des Körpers: als unsere Vorfahren abends gemütlich rund ums Lagerfeuer saßen, und im umgebenden Wald war plötzlich ein Rascheln zu hören, da war es von Vorteil, wenn dieses Rascheln (das ja vielleicht ein Säbelzahntiger verursacht hat) tatsächlich gehört wurde, und der Blutdruck dann rasch anstieg, so dass sie schnell aufspringen und wegrennen konnten. Zucker als schnell verfügbare Energiequelle wurde aus der Leber mobilisiert, und die Verdauungstätigkeit wurde gedrosselt, denn Mittagessen verdauen ist nicht wichtig, wenn ich demnächst als Abendessen verspeist werde!
Wenn wir uns diese automatischen körperlichen Reaktionen auf Stress als Dauerzustand vorstellen, dann sind Wege in manche „moderne“ Krankheiten erkennbar: ADHS, Bluthochdruck, Diabetes, Reizdarm.
Was hilft uns, damit es nicht so weit kommt? Das Beispiel der Zebras
Zebras kriegen keine Migräne und auch keine Magengeschwüre, weil sie einen ganz entscheidenden, für die Gesundheit essenziellen Faktor in ihrem Leben haben: Entspannung!
Wenn die Gefahr, der existenzielle Stress, vor einem hungrigen Löwen fliehen zu müssen, vorbei ist, lassen Zebras ihre Anspannung mit einem Zittern aus dem Körper abfließen und wenden sich dann wieder völlig entspannt dem nächsten Grasbüschel zu. Diese Entspannungsreaktion ist in unserer Natur angelegt, und in praktisch jeder Kultur auf der Welt gibt es Rituale zu deren Auslösung, beispielsweise Meditation.
Die Balance zwischen Anspannung und Entspannung – wir könnten auch „Work-Life-Balance“ dazu sagen – ist in der aktuellen Arbeitswelt zunehmend in Richtung „Anspannung/Aktivität“ verschoben. Wachsende Informationsflut und ständige Unterbrechungen (z.B. durch eine neue WhatsApp-Nachricht) erzeugen in uns ein latentes Gefühl von Getrieben-Sein. Ein Gehirn, das jeden Tag Aufmerksamkeit für 30 Telefonate, 50 E-Mails und ebenso viele private Nachrichten aufbringt, kann auch in Ruhe nicht mehr zur Ruhe kommen.
Angesichts von unglaublich vielen unglaublich interessanten Angeboten für alle Lebensbereiche braucht es bewusste Entscheidungen, womit ich meine Zeit verbringe. Wenn dir diese Entscheidungen Schwierigkeiten bereiten, bist du bei mir gut aufgehoben, denn auch meine Tage haben sehr oft viel zu wenige Stunden für all das, was ich gern tun würde! ;-)
Mach dir gleich einen Termin für ein Beratungsgespräch aus, und wir finden heraus, wie du ein bisschen mehr Zebra-Qualität in dein Leben bringst!
Zur Einstimmung hier noch die Geschichte von den Steinen im Glas:

Ein Philosophieprofessor eröffnete seine Vorlesung mit folgenden Worten: “Es geht heute um das Thema “Zeitmanagement” und wir werden dazu ein Experiment machen”. Er nahm ein Goldfischglas, stellte es auf den Tisch und füllte es mit einigen großen Steinen, bis kein weiterer mehr hineinpasste. Nun blickte er in die Runde und fragte: “Ist das Glas voll?” Die Studenten antworteten im Chor: “Ja!”
Der Professor nahm eine Schachtel, öffnete sie und kippte vorsichtig Kieselsteine in das Glas und schüttelte es dabei leicht. Der Kies füllte die Zwischenräume zwischen den großen Steinen. Dann blickte er wieder in die Runde und fragte erneut: “Ist dieses Glas voll?”.
Dieses Mal durchschauten die Studenten sein Spielchen. Einer davon antwortete: “Sehr wahrscheinlich nicht!” “Gut”, antwortete der Professor. Nun nahm er einen Beutel, öffnete ihn und begann behutsam, Sand in das Glas zu schütten. Der Sand füllte die Löcher zwischen den Steinen und dem Kies. Er blickte dann auf seine Gruppe und fragte: “Welche Erkenntnis lässt sich mit diesem Experiment demonstrieren?”
Ein Student, nachdem er über das Thema des Kurses nachgedacht hatte, antwortete: “Das beweist, dass auch wenn man glaubt, die Agenda sei vollständig voll, man dennoch immer neue Termine hinzufügen kann, wenn man wirklich will”.
“Nein”, antwortete der Professor, “genau das bedeutet es nicht. Die Erkenntnis, die wir aus diesem Experiment gewinnen können, ist die folgende”:
Wenn man nicht zuallererst die großen Steine in das Glas legt, finden sie später keinen Platz mehr!