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Entzündung – die versteckte Gefahr

Die Prognosekurven für Krankheiten wie Rheuma, Diabetes, Krebs oder Alzheimer zeigen steil nach oben. Bis 2050 werden zwei Drittel aller Menschen in der westlichen Welt von zumindest einer davon betroffen sein. So unterschiedlich all diese Erkrankungen auch sind: in ihrer Entstehung– und in der von vielen anderen Krankheiten – gibt es einen gemeinsamen Nenner: Entzündung. In diesem Artikel erfährst du,

  • was eine Entzündung ist, und warum sie gefährlich wird, wenn sie zu lange dauert
  • wie chronische Entzündungen entstehen, und
  • mit welchen Nahrungsmitteln du Entzündungen eindämmen und deine Gesundheit fördern kannst

Hilfreiche Heilreaktion

Eine akute Entzündung ist eine wunderbare Heilreaktion unseres Körpers. Wenn wir uns beispielsweise in den Finger schneiden, lösen bestimmte Zellbotenstoffe diesen Reparaturmechanismus aus. Wundsekret wird gebildet, das Fremdkörper ausspült, und spezielle Immunzellen beseitigen eingedrungene Krankheitskeime. Der Bereich rund um die Wunde schwillt an, und wird auf Grund von vermehrter Durchblutung rot und warm. Schließlich bildet sich neues Gewebe, und die Wunde heilt zu.

Auch bei einer Infektion mit Krankheitserregern oder bei einer Stressreaktion reagiert unser Immunsystem mit einer Entzündung. Reguliert wird diese Heilreaktion vor allem von so genannten Zytokinen. Das sind Eiweißstoffe in unserem Blut, die vielfältige Prozesse im Stoffwechsel auslösen, zum Beispiel Fieber. Die Entzündungs-Botenstoffe machen uns auch müde und schlapp – so sorgt unser Immunsystem dafür, dass der Körper alle Energie für die Heilung nützt, und nicht etwa für Arbeit oder Sport. Der Fachausdruck für diesen entzündungsbedingten, depressionsähnlichen Zustand lautet „sickness behaviour“.

So wunderbar diese Heilreaktion im Akutfall ist, so gefährlich wird sie, wenn sie länger andauert.

Die Ursache vieler Zivilisationskrankheiten

Latente chronische Entzündungen, so genannte „silent inflammations“ wirken im Organismus wie schwelende Glutherde. Sie bleiben oft über Jahre oder Jahrzehnte unbemerkt, weil sie keine Schmerzen verursachen. Dennoch geht eine potenziell tödliche Gefahr von ihnen aus. Immer mehr Forschungsergebnisse belegen die Bedeutung von chronischen Entzündungen für den Alterungsprozess und die Entstehung von Krankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes, Fettsucht, Depression, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ursachen für chronische Entzündungen können Zahnherde, abgekapselte Abszesse im Körper, oder nicht erkannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Letztere verursachen meist (noch) keine Beschwerden, dennoch kann der Darm bestimmte Nahrungsmittel nicht vollständig verdauen. Diese nicht ausreichend zerlegten Nahrungsbestandteile bleiben dann zu lange im Darm liegen und verursachen kleine lokale Entzündungen in der Darmschleimhaut.

Weißt du, wie sehr dein Körper derzeit von versteckten Entzündungen betroffen ist? Ich teste dir das gerne kinesiologisch aus, und finde mit dir gemeinsam heraus, wie du dich am besten davor schützen kannst!

Ernährungs- und andere Gewohnheiten tragen zu entzündlichen Prozessen im Körper bei. Näher eingehen möchte ich hier auf die Fettsäuren in unserer Nahrung, die eine besonders wichtige Rolle spielen.

Wie ernähre ich mich entzündungsarm?

Viele pflanzliche Öle wie Raps-, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl beinhalten viele Omega 6-Fettsäuren. Wenn diese verdaut werden, entstehen entzündungsfördernde Stoffe im Körper, sie wirken also wie ein Gaspedal für Entzündungen. Als Bremse wirken dagegen Omega 3-Fettsäuren, die in Leinöl, Nüssen oder fettreichen Fischen enthalten sind. Unsere Ernährung enthält im Durchschnitt zu viele Omega 6- und zu wenig Omega 3-Fettsäuren. Olivenöl wirkt übrigens neutral.

Ein weiterer anti-entzündlicher Faktor in der Ernährung sind Antioxidanzien. Durch Entzündungsprozesse entstehen so genannte Freie Radikale, das sind reaktionsfreudige Moleküle, die unsere Zellmembranen schädigen und so zum Alterungsprozess beitragen. Durch Antioxidanzien werden diese Freien Radikale neutralisiert und unschädlich gemacht – sie „löschen“ die schwelenden Entzündungsherde im Körper.

Pflanzliche Farbstoffe, die in blauen Weintrauben und ihren Kernen, in Beeren und Kirschen vorkommen, sind wertvolle Antioxidanzien. Auch die Inhaltsstoffe von Brokkoli, Spinat, Zwiebeln, Ingwer und Curcuma unterstützen die Eindämmung von Entzündungen.

Die Prognosekurven für Krankheiten wie Rheuma, Diabetes, Krebs oder Alzheimer zeigen steil nach oben. Bis 2050 werden zwei Drittel aller Menschen in der westlichen Welt von zumindest einer davon betroffen sein. So unterschiedlich all diese Erkrankungen auch sind: in ihrer Entstehung– und in der von vielen anderen Krankheiten – gibt es einen gemeinsamen Nenner: Entzündung. In diesem Artikel erfährst du,

  • was eine Entzündung ist, und warum sie gefährlich wird, wenn sie zu lange dauert
  • wie chronische Entzündungen entstehen, und
  • mit welchen Nahrungsmitteln du Entzündungen eindämmen und deine Gesundheit fördern kannst

Hilfreiche Heilreaktion

Eine akute Entzündung ist eine wunderbare Heilreaktion unseres Körpers. Wenn wir uns beispielsweise in den Finger schneiden, lösen bestimmte Zellbotenstoffe diesen Reparaturmechanismus aus. Wundsekret wird gebildet, das Fremdkörper ausspült, und spezielle Immunzellen beseitigen eingedrungene Krankheitskeime. Der Bereich rund um die Wunde schwillt an, und wird auf Grund von vermehrter Durchblutung rot und warm. Schließlich bildet sich neues Gewebe, und die Wunde heilt zu.

Auch bei einer Infektion mit Krankheitserregern oder bei einer Stressreaktion reagiert unser Immunsystem mit einer Entzündung. Reguliert wird diese Heilreaktion vor allem von so genannten Zytokinen. Das sind Eiweißstoffe in unserem Blut, die vielfältige Prozesse im Stoffwechsel auslösen, zum Beispiel Fieber. Die Entzündungs-Botenstoffe machen uns auch müde und schlapp – so sorgt unser Immunsystem dafür, dass der Körper alle Energie für die Heilung nützt, und nicht etwa für Arbeit oder Sport. Der Fachausdruck für diesen entzündungsbedingten, depressionsähnlichen Zustand lautet „sickness behaviour“.

So wunderbar diese Heilreaktion im Akutfall ist, so gefährlich wird sie, wenn sie länger andauert.

Die Ursache vieler Zivilisationskrankheiten

Latente chronische Entzündungen, so genannte „silent inflammations“ wirken im Organismus wie schwelende Glutherde. Sie bleiben oft über Jahre oder Jahrzehnte unbemerkt, weil sie keine Schmerzen verursachen. Dennoch geht eine potenziell tödliche Gefahr von ihnen aus. Immer mehr Forschungsergebnisse belegen die Bedeutung von chronischen Entzündungen für den Alterungsprozess und die Entstehung von Krankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes, Fettsucht, Depression, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ursachen für chronische Entzündungen können Zahnherde, abgekapselte Abszesse im Körper, oder nicht erkannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Letztere verursachen meist (noch) keine Beschwerden, dennoch kann der Darm bestimmte Nahrungsmittel nicht vollständig verdauen. Diese nicht ausreichend zerlegten Nahrungsbestandteile bleiben dann zu lange im Darm liegen und verursachen kleine lokale Entzündungen in der Darmschleimhaut.

Weißt du, wie sehr dein Körper derzeit von versteckten Entzündungen betroffen ist? Ich teste dir das gerne kinesiologisch aus, und finde mit dir gemeinsam heraus, wie du dich am besten davor schützen kannst!

Ernährungs- und andere Gewohnheiten tragen zu entzündlichen Prozessen im Körper bei. Näher eingehen möchte ich hier auf die Fettsäuren in unserer Nahrung, die eine besonders wichtige Rolle spielen.

Wie ernähre ich mich entzündungsarm?

Viele pflanzliche Öle wie Raps-, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl beinhalten viele Omega 6-Fettsäuren. Wenn diese verdaut werden, entstehen entzündungsfördernde Stoffe im Körper, sie wirken also wie ein Gaspedal für Entzündungen. Als Bremse wirken dagegen Omega 3-Fettsäuren, die in Leinöl, Nüssen oder fettreichen Fischen enthalten sind. Unsere Ernährung enthält im Durchschnitt zu viele Omega 6- und zu wenig Omega 3-Fettsäuren. Olivenöl wirkt übrigens neutral.

Ein weiterer anti-entzündlicher Faktor in der Ernährung sind Antioxidanzien. Durch Entzündungsprozesse entstehen so genannte Freie Radikale, das sind reaktionsfreudige Moleküle, die unsere Zellmembranen schädigen und so zum Alterungsprozess beitragen. Durch Antioxidanzien werden diese Freien Radikale neutralisiert und unschädlich gemacht – sie „löschen“ die schwelenden Entzündungsherde im Körper.

Pflanzliche Farbstoffe, die in blauen Weintrauben und ihren Kernen, in Beeren und Kirschen vorkommen, sind wertvolle Antioxidanzien. Auch die Inhaltsstoffe von Brokkoli, Spinat, Zwiebeln, Ingwer und Curcuma unterstützen die Eindämmung von Entzündungen.